Spotify Premium kündigen

Rechnet Spotify selbst ab, kündigst du unter „Abo verwalten“ mit „Abo kündigen“. Fehlt diese Option, rechnet Apple, Google Play oder ein Partnerunternehmen ab, und nur dort lässt sich die Abbuchung stoppen. Premium läuft in jedem Fall bis zum nächsten Rechnungsdatum, danach wird dein Konto auf Spotify Free umgestellt. Playlists und gespeicherte Musik bleiben.

Die einzige Frage, die zählt: Wer bucht ab?

Spotify Premium wird über vier verschiedene Kassen verkauft, und der Kündigen-Button existiert nur in der, die dein Geld genommen hat. Deshalb ist „ich habe gekündigt und werde trotzdem abgebucht“ eine der häufigsten Fragen in Spotifys eigener Community.

Öffne Abo verwalten auf deiner Spotify-Kontoseite. Siehst du dort Abo kündigen, rechnet Spotify direkt ab und du bist mit zwei Klicks durch. Siehst du es nicht, gilt laut Spotify: „Dann wurde dein Abo vermutlich über ein Partnerunternehmen (z. B. deinen Mobilfunk- oder Internetanbieter) abgeschlossen.“ Den passenden Kontaktlink findest du unter Zahlung.

Wer bucht abWo du kündigst
Spotify, direktSpotify-Konto → Abo verwalten
Google PlaySpotify-App → Einstellungen und Datenschutz → Konto
AppleiPhone: Einstellungen → dein Name → Abonnements
Mobilfunk-, Internet- oder TV-PartnerBeim Partner, über den Link unter „Zahlung“

Spotify Premium kündigen, wenn Spotify abrechnet

  1. Rufe in deinem Spotify-Konto Abo verwalten auf.
  2. Wähle Abo kündigen.
  3. Geh den Ablauf bis zur Bestätigung durch, nicht auf halbem Weg abbrechen.

Danach gilt: „Dein Premium Abo bleibt bis zum nächsten Rechnungsdatum erhalten. Danach wird dein Konto auf Spotify Free umgestellt.“ In der Zwischenzeit wird nichts mehr abgebucht.

Spotify Premium über Google Play kündigen

Wer Premium in der Android-App abgeschlossen hat, wird von Google abgebucht, auch wenn der Kündigen-Button weiterhin bei Spotify liegt. Spotifys Anleitung für Kundinnen und Kunden mit Google Play Billing:

  1. Tippe oben in der Spotify-App auf dein Profilbild.
  2. Tippe auf Einstellungen und Datenschutz, dann auf Konto.
  3. Scroll zu Spotify Free und wähle Premium kündigen.
  4. Folge dem Ablauf bis zur Bestätigungsmeldung.

Alles, was mit dem Geld selbst zu tun hat, also eine Erstattung, eine falsche Karte oder eine doppelte Abbuchung, ist Googles Sache und nicht Spotifys. Die App zu deinstallieren ändert daran nichts, und das sagt Google selbst so: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Deine anderen Abos bei Google Play liegen im selben Konto, und wie du sie der Reihe nach beendest, steht unter Google-Play-Abos kündigen.

Spotify Premium auf dem iPhone kündigen

Ist Premium auf einem iPhone gestartet, ist Apple der Händler, und Spotifys Website kann die Abbuchung nicht stoppen. Dann führt der Weg über die Apple-Schritte:

  1. Öffne die App Einstellungen und tippe oben auf deinen Namen.
  2. Tippe auf Abonnements.
  3. Tippe auf Spotify und dann auf Abo kündigen. Eventuell musst du nach unten scrollen.

Kein Kündigen-Button oder ein Ablaufdatum in roter Schrift? Dann ist bereits gekündigt. Mehr ist nicht zu tun.

Wenn ein Mobilfunk- oder Internetanbieter abrechnet

Premium steckt in Deutschland in vielen Mobilfunktarifen, Internetpaketen und Hardware-Aktionen. Gekündigt wird dann beim Partner. Öffne in deinem Spotify-Konto Abo verwalten und sieh unter Zahlung nach, dort liegt der Kontaktlink. Rechne damit, dass die Kündigungsfrist des Pakets gilt und nicht die von Spotify. Telekommunikationsverträge enden selten am selben Tag, an dem man fragt.

Für Probe-Abos gilt eine andere Regel. Kündigst du ein bezahltes Monatsabo, bleibt Premium bis zum nächsten Rechnungsdatum. Kündigst du „ein kostenloses Probe-Abo während des Probezeitraums“, wird dein Konto sofort auf den kostenlosen Dienst umgestellt. Wenn du dich also gegen die Testphase entschieden hast, nutz die verbleibenden Tage und kündige gegen Ende, nur nicht in der letzten Stunde. Wann das aufgeht und wann es dich Tage kostet, rechnet der Leitfaden dazu durch, direkt nach dem Abschluss zu kündigen. Und kostenlose Probe-Abos lassen sich nicht reaktivieren.

Kündigen löscht nichts

Manche bleiben bei Premium, weil sie glauben, eine Kündigung räumt ihre Bibliothek ab. Tut sie nicht. Das Ende von Premium ist ein Downgrade: „Deine Playlists und gespeicherte Musik bleiben dir natürlich erhalten, wenn du zur kostenlosen Version wechselst. Du kannst dich weiterhin anmelden und Musik mit Werbeunterbrechungen hören.“ Gefolgte Künstlerinnen und Künstler und dein Hörverlauf bleiben ebenfalls. Das Konto zu löschen ist ein eigener Schritt, den du extra suchen musst.

Duo und Family: Hauptnutzer oder Mitglied?

Zwei Personen können im selben Family-Abo auf „Kündigen“ drücken und völlig unterschiedliche Ergebnisse bekommen.

  • Als Hauptnutzerin oder Hauptnutzer, also als die Person, die zahlt, beendest du mit den Schritten oben das Abo für alle. Spotify weist ausdrücklich darauf hin: „Wenn du ein Family Abo kündigst, werden alle verwalteten Konten auf unser kostenloses, werbegestütztes Abo umgestellt.“ Sag es den anderen also vorher.
  • Als Mitglied entfernst du mit denselben Schritten nur dein Konto aus dem Abo, „aber das Abo wird nicht gekündigt“. Es läuft weiter und wird weiter der Person berechnet, die es führt. Willst du als Mitglied die Abbuchung stoppen, muss diese Person handeln.

Auch die Zahlungsmethode ist Sache dieser Person. Mitglieder können sie nicht ändern. Wenn ihr euch ein Duo- oder Family-Abo teilt, schreibt auf, wer das Abo führt, solange ihr es noch alle wisst. Das erspart elf Monate später eine unangenehme Gruppenchat-Runde.

Trotz Kündigung abgebucht?

In neun von zehn Fällen hast du an der falschen Stelle gekündigt. Entweder im Spotify-Konto, während Apple abrechnet, oder du hast dich aus dem Family-Abo entfernt und das für das Ende gehalten. Sieh dir die Abbuchung selbst an: Eine Zeile mit „APPLE.COM/BILL“ oder ein Google-Eintrag auf dem Kontoauszug bedeutet, dass der App-Store das Abo besitzt, und nur der kann es beenden. Bei Netflix läuft es über dieselben verschiedenen Abrechner, und Netflix kündigen geht sie einzeln durch.

In Deutschland kommt eine zweite Spur dazu. Läuft die Zahlung über PayPal, Klarna, SOFORT oder die Handyrechnung, kann auf dem Kontoauszug der Name des Zahlungsdienstleisters oder deines Mobilfunkanbieters stehen statt „Spotify“. Wer nur nach „Spotify“ sucht, findet die Abbuchung dann nicht und hält ein laufendes Abo für gekündigt. Prüf im Zweifel den Zahlungsverlauf in deinem Spotify-Konto und die Belege im jeweiligen Zahlungsdienst, kündige an der richtigen Stelle und heb die Bestätigungs-E-Mail auf. Danach notierst du dir am besten, wer was abrechnet, damit du es vor der nächsten Verlängerung weißt.

Vier Abrechner, eine Liste

Spotify Premium kann von vier verschiedenen Unternehmen abgerechnet werden, und der Rest deiner Liste verteilt sich auf dieselben. Trag sie in Subby ein, mit Preis, Zyklus und dem, der abbucht, dann kommt vor jeder Verlängerung eine Erinnerung. 600+ Marken sind mit einem Tipp eingetragen. Kostenlos nutzbar, mit Werbung.

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